November 10, 2008 by Lohmann
Der Journalist und Buchautor Martin Lohmann (Foto), Stammautor der DeutschlandWoche, über das gesellschaftliche Unterseeboot “Gender Mainstreaming”.
Gender Mainstreaming – das klingt interessant. Man liest und hört es immer wieder. Aber: Was ist denn an Gender Mainstreaming so verkehrt? Warum gibt es dagegen überhaupt Widerstand? Geht es da nicht schlicht und ergreifend um Gleichberechtigung?
Vordergründig ja. Es klingt vieles tatsächlich so nett, ist aber echt gefährlich. Denn Gender Mainstreaming ist eigentlich nichts anderes als eine ganz alte, neu verpackte Ideologie. Und dahinter steckt nicht die Gleichberechtigung etwa von Mann und Frau, sondern die Gleichmacherei – bis hin zur Leugnung gleichberechtigter Verschiedenheit, wie sie in der Schöpfung vorgesehen ist. Es geht letztlich um nicht weniger als das Auflösen und das völlige Zerstören des christlichen Menschenbildes, das von der Personalität und der Freiheit der beiden Geschlechter Mann und Frau ausgeht und die Geschöpflichkeit anerkennt. Ganz konsequent müsste man, wenn man dieser Ideologie verfallen sein sollte, eigentlich fordern, dass der Mensch bis zu seiner Volljährigkeit in der vollständigen Geschlechtslosigkeit lebt und sich dann selbst entscheidet, ob er Weiblein oder Männlein sein will. Oder aber keines von beiden – um als ein “Es” durchs Leben zu gehen.
Eine Formulierung, die zu frech erscheint? Vielleicht. Aber in meinem Buch “Etikettenschwindel Familienpolitik - Ein Zwischenruf für mehr Bürgerfreiheit und das Ende der Bevormundung” widme ich diesem gigantischen Schwindel ein eigenes Kapitel. Hier können Sie sich selbst ein Urteil bilden: Etikettenschwindel Gender Mainstreaming
Quelle: http://www.deutschlandwoche.de/2008/11/10/nett-aber-gefahrlich/
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